Andreas Büngen im Abschiedsinterview mit dem "Unter uns"-Fanclub

Fanclub: Nach über sieben Jahren Unter uns – was vermisst du am meisten: Die Sommer am Übersee oder die heißen Mädels, mit denen du immer gedreht hast? 
Andreas Büngen:
Das ÜberSee werde ich sicherlich nicht so sehr vermissen. Es hat zwar Spaß gemacht, dort zu drehen, aber es war auch fürchterlich anstrengend. Die Drehtage dort waren immer sehr lang und man musste auch mal ins Wasser, wenn es nur zehn Grad hatte. Oder man hat sich kaputt geschwitzt, weil es zu warm war. Aber was ich vermissen werde, ist die Zusammenarbeit mit den echt coolen, netten Kollegen, die ich hatte. Nicht nur die Schauspieler, sondern das ganze Team. Da hatte man wirklich viel Spaß bei der Arbeit.
Fanclub: Kannst du dich noch an die verrücktesten Momente am ÜberSee erinnern, was alles schiefgegangen ist?
Andreas Büngen:
Gerade in den letzten Wochen haben wir oft auf dem See gedreht, also richtig weit draußen. Wir sollten wunderbares Wetter spielen, aber es war natürlich arschkalt. Einmal haben wir versucht, von der einen Seite des Sees wieder zu dem eigentlichen Drehplatz zurückzukommen. Das ging gar nicht, weil wir mit dem Mini-Motor des Kamera-Bootes absolut nicht gegen den Wind ankamen. Dann war es irgendwann so weit, dass der Kameramann und ich über den ganzen See mit einem Ruder zurückgepaddelt sind. Der Vorteil: Uns wurde wenigstens wieder warm. Und ein anderes Mal ist eine Kameraassistentin aus Versehen vom Steg direkt ins Wasser gefallen ist.
Fanclub: Was wirst du jetzt nach Unter uns machen? 
Andreas Büngen:
Ich möchte gerne weiter zu schauspielern. Vielleicht kommt ein gutes Angebot. Ich werde auch ein paar Kurse machen, um mich weiterzuentwickeln. Grundsätzlich möchte ich mit einem Studium anfangen. Was genau, da halte ich mich noch ein bisschen bedeckt, falls es schief geht (lacht). Ich möchte jedenfalls einen Studienabschluss haben, um noch etwas in der Hinterhand zu haben, falls es schauspielerisch nicht so klappen sollte. Private Veränderungen wird es nicht geben, ich fühle mich wohl, wo ich lebe. Ich habe dort alle meine Freunde und meinen Fußballverein. Und der Weg nach Köln ist kurz. 
Was ist an deinem letzten Drehtag passiert? 
Andreas Büngen:
Am letzten Drehtag hatte ich noch mal jeden Spaß, den man haben konnte. Ich habe es relativ locker genommen und abends noch eine kleine Fete geschmissen. Ich habe mehr daran gedacht, „Hoffentlich ist das Bier schon kalt und die Würstchen auf dem Grill, wenn wir anfangen“, als das es mein letzter Tag war. In der letzten Szene wurde es dann traurig: Jan packt seine Sachen, schultert seinen Rucksack und wirft einen letzten wehmütigen Blick zurück auf sein ÜberSee. Seine Freunde liegen alle draußen am Feuer und pennen – oder doch nicht? Lasst euch überraschen.


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